KARSAMSTAG – Aus der Tiefe
Der Karsamstag gilt als der „stillste Tag“ im Jahr, und an der Oberfläche ist er das – nach der Grablegung Jesu – wohl auch. Doch an diesem Tag, heute, wird das Geheimnis des Abstiegs Christi „in das Reich des Todes“ begangen, das wir im Credo bekennen: Die Kirche feiert den Einzug Christi in die Todeszone der Gottferne, um die zu suchen und zu retten, die verloren waren (vgl. Lk 19,10 „Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.).
So hat er dem Tod die Macht genommen (vgl. 2 Tim 1,10 „…jetzt aber wurde sie durch das Erscheinen unseres Retters Christus Jesus offenbart. Er hat dem Tod die Macht genommen und uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht durch das Evangelium, …“.
Einladung zum Gebet:
Vorbereitung
- eine Kerze
- Gotteslob oder ein anderes Gebet- und Gesangbuch
Ablauf der Feier
Entzünden der Kerze
Lied GL 277 „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ (singen oder sprechen)
Schriftlesung Ez 34,11.15–16
„Denn so spricht Gott, der Herr: Jetzt will ich meine Schafe selber suchen und mich selber um sie kümmern. …Ich werde meine Schafe auf die Weide führen, ich werde sie ruhen lassen – Spruch Gottes, des Herrn.““Denn so spricht Gott, der Herr: Jetzt will ich meine Schafe selber suchen und mich selber um sie kümmern. …Ich werde meine Schafe auf die Weide führen, ich werde sie ruhen lassen – Spruch Gottes, des Herrn.“
Gebet
Allmächtiger Gott, in frommer Sehnsucht erwarten wir die Auferstehung deines Sohnes und bitten dich: Lass uns mit ihm zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen.
Source: PV Gelsenkirchen-Horst
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